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22/12/2011

Trekking-Touren durch Grönland

© Martin Schwan - Fotolia.com

© Martin Schwan - Fotolia.com

Die Ureinwohner von Grönland, die Inuit, nennen ihr Land auch “Land der Menschen” – und das, obwohl es auf der Insel wohl mehr leere Flächen als sonstwo auf der Welt gibt. Unberührte Natur, beeindruckende Gletscher und phantastische Eisberge machen eine Reise durch Grönland zu einem echten Natur-Spekakel und einem Erlebnis, von dem man noch den eigenen Enkeln erzählen wird. Und wie ließe sich die Insel wohl besser erkunden als zu Fuß mit einer Trekking-Tour?

In knapp 20 Tagen lässt sich ein Großteil der Insel erleben: Los geht es etwa am einsamen Pfad entlang des Polarkreises, von Kangerlussuaq bis hin nach Sisimut an der Westküste. Übernachtet wird in Zelten oder einfachen Hütten. Auch die Diskobucht Ilulissat, die Geburtsstätte der größten Eisberge Grönlands, sollte man nicht auslassen. Hier bietet sich vor allem eine Fahrt mit einem Schiff an, um die gigantischen Eismassen aus der Nähe und vom Wasser aus bestaunen zu können.

Natürlich ist eine Trekking-Tour durch so einsames und lebensfeindliches Gebiet kein Kinderspiel und auch nicht gerade ungefährlich. Daher sollte man immer eine Tour buchen, die von einem Grönland-kundigen Reiseleiter oder gar einem Einwohner der Region angeführt wird. Je nach Schwierigkeit der Route schafft man am Tag zwischen knapp 5 km bis hin zu gut 15 km – schließlich stapft man durch tiefen Schnee und hat seine sieben Sachen stets auf dem eigenen Rücken.

Noch ein kleiner Typ für Hobby-Fischer: Die Angelausrüstung bei bevorstehender Grönland-Reise unbedingt mitnehmen! Fische wie der Saibling sind noch keine Angeln gewöhnt – diese schmackhaften Fische fängt man in Grönland also noch im Handumdrehen. Unzählige nicht zugefrorene Seen und Flüsse bieten unterwegs immer wieder eine perfekte Gelegenheit, den mitgeschleppten Proviant mit etwas Frischfisch aufzupeppen.

05/12/2011

Stockholm und sein Schärengarten

Stockholm © Tupungato - Fotolia.com

Stockholm © Tupungato - Fotolia.com

Von einer eigenen und verlassenen oder unbewohnten Insel träumen viele Menschen nicht nur seitdem sie die Geschichte von Robinson Crusoe kennen. Und das muss nicht einmal eine Insel in der Südsee bei tropischen Temperaturen sein. Denn die malerische Landschaft, die eine Insel zu bieten hat, reicht teilweise aus, so manchen Besucher auch bei kälteren Temperaturen zum Bleiben zu überreden.

Häufig entwickeln Schweden-Reisende den Wunsch, für immer im Lande zu bleiben. Das kann gerade nach einem Besuch des Stockholmer Schärengartens eben einfach nicht ausbleiben. Immobilien-Portale wie propertygate.com bieten dabei nicht nur für Schweden, sondern auch für andere europäische Länder eine reichhaltige Auswahl an hochwertigen Miet- und Kaufobjekten.

Viele Billigairlines bieten mittlerweile flüge nach Stockholm an. Ein Grund, wieso die schwedische Hauptstadt so im Kommen ist. Besonders bei den jungen Menschen erfreut man sich am Stockholmer Szeneleben. Doch auch diese Altersschicht dürfte für die Schärengarten sein. Auch wenn hier vorzugsweise Segler und Bootouristen ihre Zeit verbringen, ist der Ort geprägt von einer einzigartigen Landschaft. 24.000 Inseln finden sich in den Schärengarten wieder – einige Tausend davon sind unbewohnt.

Außerdem bieten sie eine Alternative zu der Hauptstadt Stockholm. Zumindest für den, der wirklich seine Ruhe und die atemberaubende Aussicht genießen möchte. Insgesamt erstreckt sich das gesamte Gebiet über 100 Kilometer. Und es gibt nicht nur unbedingt leere Inseln, sondern auch die, die der Tourismus für sich entdeckt hat, auf denen es unzählige Restaurants und Hotels gibt. Auch wenn es besonders im Winter sehr kalt ist, hat man in der Jahreszeit einen besondern Blick auf die Landschaft. Und wen das Leben auf dem zumindest von Tourismus geprägten Inseln nervt, der hat schließlich mehrere Tausend zum allein sein noch für sich.

15/11/2011

Tipps für Rundreisen

Nicht nur im Sommer lohnen sich Rundreisen. auch im Winter gibt es auf solchen Reisen jede Menge zu entdecken. Ob für Familien,Individualisten oder Abenteurer für jeden gibt es auch die passende Rundreise. 3 solcher magischen Rundreisen sollen hier vorgestellt werden.

Wie wäre es beispielsweise mit einer Reise von Bangkok nach Singapur. Hierzu können stilvoll mit dem Eastern& Oriental Express reisen. Während sie bequem im Zug sitzen ziehen die Landschaften Malaysias und Thailands an ihnen vorbei. Dabei geht es vorbei an riesigen Reisfeldern, tropischen Urwaldgebieten und faszinierenden Kokos-Plantagen. Auch eine Bootstour auf dem berühmten River Kwai und eine Rikscha-Fahrt durch Butterworth sind im Reiseplan enthalten. Solch eine Reise kostet ab 1700 Euro pro Person.

Wer lieber das “Ende der Welt” entdecken will, für den könnte auch eine Reise durch die chilenische Schweiz  interessant sein. Dort gibt es die magischen Fjorde zu entdecken und das Tierparadies der Valdés- Halbinsel und einfach die unbeschreibliche Weite Patagoniens. Im Kontrast dazu stehen bei dieser Reise die Metropolen Santiago und Buenos Aires,welche innerhalb der 15-tägigen Rundreise “Argentinien-Chile-Faszination Patagonien” entdeckt werden können.Solch eine Reise kostet mit Flug und Übernachtung ab 4190 Euro.

Ein Highlight für USA- Liebhaber ist eine Rundreise mit einer kleinen Propellermaschine zu den beeindruckendsten Orten des Landes. Es gibt 3 Routen zur Auswahl. Bei der Ostküsten-Route sieht man Toronto,New York, die Niagara Fälle und Washington. Im Westen werden L.A., San Francisco, die Spieler Hauptstadt Las Vegas und die Niagara Fälle angeflogen. Die Besichtigungen vor Ort kann man als Gruppenreise mit dem Bus buchen oder auf eigene Faust mit einem Mietwagen machen. Solch eine neuntägige Rundreise  gibt es schon ab 999 euro pro Person im Doppelzimmer. Allerdings kommen hier noch die Hin-und Rückreisekosten auf einen zu.

10/11/2011

Reiseziel Bilbao

© sbego - Fotolia.com

© sbego - Fotolia.com

Wegen seines gemäßigten Klimas ist Bilbao im Sommer wie im Winter sehr attraktiv für Touristen. Die einst krisengeschüttelte baskische Industriestadt Bilbao hat sich inzwischen zu einer Stadt mit einladender Lebensqualität entwickelt. Die ganze Stadt bietet Raum zum Flanieren und Verweilen. Das merkt der Besucher schon bei einem ersten Spaziergang am neu gestalteten Flussufer der Ria de Bilbao oder durch die großzügig begrünte Innenstadt.  

Die gelassene Freundlichkeit der Bilbainos können Sie am besten bei einem abendlichen Kneipenrundgang erleben. Dabei können Sie das Pintxo-Lokal (Tapas-Bar auf baskischer Art) in der Altstadt besuchen. Hier sind die Wirte stolz, die originellsten Pintxo-Variationen zu kreieren. Schon bald werden Sie feststellen, dass sich ein Besuch Bilbaos lohnt – allein wegen der hervorragenden regionalen Küche, die feines Gemüse, Fisch und Meeresfrüchte zusammenführt, und den spritzigen Weißweinen.  

In Bilbao gibt es aber auch Kunstgenuss auf hohem Niveau – Kunstliebhaber können zum Beispiel die aktuelle Ausstellung der Bildhauer Constantin Brancusi und Richard Serra besuchen. Sie erhöht den Reiz dieses Reiseziels ungemein. 

Heute steht Bilbao in erster Linie für den sogenannten „Guggenheim-Effekt“. Ende der neunziger Jahre begann der Aufstieg der Industriestadt zur international bedeutsamen Kunst- und Architekturmetropole. Unter Anderem verfügt die Stadt über eine 15 Kilometer lange „metropolitana“ – eine U-Bahn-Strecke, die das Umland mit Bilbao, der Hauptstadt der Provinz Biskaya, verbindet. Die U-Bahn-Eingänge sind großzügig mit Kristallglas überdacht und gelten architektonisch als besonders gelungen. Von Norman Foster entworfen werden sie von den Einheimischen „Fosteritos“ genannt.

In den vergangenen zwanzig Jahren leistete sich Bilbao einige moderne Architekturentwürfe, die selbst wie die Bilder einer nur temporären, aber spektakulären Ausstellung im städtischen Raum wirken. Im Empfangsbereich dieser Architektur-Schau findet sich der nur neun Kilometer vom Stadtzentrum entfernte flügelartige, weiße Flughafen, der von Santiago Calatrava entworfen wurde. Im Hauptgang der Ausstellung – an der Ria de Bilbao – spannt sich Calatravas leuchtend weiß und spielerisch daherkommende Fußgängerbrücke aus Glas und Stahl auf und setzt die gläsernen Bürotürme des japanischen Architekten Arata Isozaki gekonnt in Szene. Der Titan-Glas-Kalkstein-Koloss des Guggenheim Museums erhebt sich in unmittelbarer Nähe.
 
Trotz Spaniens Wirtschaftskrise hält der Wandel Bilbaos von einer rostenden Industriedeponie zum Kulturmagneten an. 2010 haben über eine Million Menschen die Stadt besucht. Eine positive Perspektive zeigt sich auch für die Zukunft. 
08/11/2011

Das richtige Schuhwerk für den Reisenden

 

© babimu - Fotolia.com

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Sie kennen das nur zu gut? Im Herbst gleicht das Wetter oftmals einer Sintflut und beim Wandern reicht das Wasser bis zu den Waden, schwappt sogar über den Schaft der Schuhe hinunter zu Füßen und Socken. In vielen Teilen dieser Erde macht es daher Sinn, sich mit kniehohen Gummistiefeln an den Füßen auf den Weg zu machen. Bei trockenem Wetter mögen Gummistiefel zwar Schweißfüße garantieren. Aber bei starken Regenfällen oder im sumpfigen Gelände hat dieses Schuhwerk durchaus seine Vorteile. Bei Trekkintouren würden Sie dagegen nicht mal im Traum daran denken, so etwas anzuziehen. Den Allround-Outdoor-Schuh gibt es tatsächlich nicht.

Für Outdoor-Schuhe gilt genau das Gleiche wie bei Autos – seine Schuhe sollte man je nach Art der Nutzung aussuchen. Als Reisender sollten Sie also zwei wichtige Fragen klären: Was habe ich mit den Schuhen vor? Wo und wann will ich mein Vorhaben realisieren? Sobald Sie die Antworten auf diese Fragen haben, können Sie sich Ihre Schuhe kaufen. Dabei müssen Sie sich unbedingt Zeit lassen, denn der Schuh muss nicht nur im Laden passen, sondern auch in der eisigen Antarktis oder im schwül-drückenden Regenwald.

Wenn Sie nur für ganz wenige Stunden im Flachland oder im Mittelgebirge über Wiesen- und Waldwege stapfen möchten, sind Wanderschuhe für Sie ideal. Auf den ersten Blick sehen sie fast wie Halbschuhe aus. Ihre Sohle ist aber stabil genug, um Sie als Wanderer ohne oder mit ganz leichtem Gepäck bequem durch die Gegend zu begleiten.

Wenn Sie aber eine mehrstündige Tour im Mittelgebirge oder im Flachland machen wollen, ist sicher die nächsthöhere Stufe besser, der Hikingschuh. Diese Schuhe sind trittsicher und besitzen je nach Modell einen oder keinen Schaft. Bei Tagestouren mit leichtem Gepäck im einfachen Gelände sind sie der ideale Begleiter.

Wenn Sie aber höher hinaus und die Gebirge der Welt bis hinauf zu den Almen und Wiesen mit mittelschwerem Gepäck in zwei- oder dreitägigen Touren erkunden wollen, sollten Sie zu Wanderstiefeln greifen. Durch ihre feste Sohle und eine gute Dämpfung sorgen sie zusammen mit ihrem hohen Schaft für einen guten Halt.

Trekkingstiefel sind dann das richtige Schuhwerk, wenn Sie in Geröllfelder in den höheren Zonen oder mit schwerem Rucksack einige Tage unterwegs sein wollen. Sie verfügen über sehr griffige Laufsohlen und eine sehr gute Dämpfung, kombinieren also Trittsicherheit mit bequemem, langem Laufen.

04/11/2011

Das Yotel in Manhattan im Test

Wer ein Hotel in New York bucht, muss damit rechnen, dass der Preis zu hoch oder der Komfort zu niedrig ist. Das Yotel in Manhattan kann man sich allerdings leisten und kriegt dafür insgesamt ein schickes, kleines Zimmer in der Nähe des Times Square. Nur zehn Minuten sind es zu Fuß.

Das Designkonzept des Hotels erinnert an eine futuristische Raumstation: zum Einchecken gibt es Touchscreens, alles ist sehr steril gehalten, viel Weiß – neben Lila und Grün, den Firmenfarben. Wenn das Selbsteinchecken aber nicht klappt, kann man sich an die “Mission Control” im vierten Stock wenden, der eigentlichen Rezeption mit neuem Namen. Alles können Computer dann doch nicht regeln. Wer keine Lust hat, sein Gepäck nach dem Einchecken selber auf’s Zimmer zu schleppen, kann den “Yobot” damit beauftragen, einen Gepäckroboter mit langem Greifarm.

Vorbild für die Ausstattung der Zimmer ist die Erste Klasse in Flugzeugen: wenig Raum, doch viel Komfort. Das Bett lässt sich etwas zur Hälfte die Wand hoch rollen und wird so zur Couch. Es gibt eine kleine Küche, einen Fernseher, die Luxus-Zimmer verfügen sogar über einen Whirlpool. Außerdem hängen überall viele Spiegel, um die Räume größer wirken zu lassen, auch wenn sie nur 15 Quadratmeter umfassen. Hauptsächlich richtet sich das Konzept des Hotels an Besucher, denen Backpacker-Hostels zu einfach und andere zentral gelegene Hotels zu teuer sind. Die Zimmer kosten nur halb so viel wie in der Nähe vom Times Square üblicherweise. Der Ausblick ist dafür auch nicht so toll, man kann zum Beispiel die Glasfassade des Nebengebäudes bewundern.