Trekking-Touren durch Grönland
© Martin Schwan - Fotolia.com
In knapp 20 Tagen lässt sich ein Großteil der Insel erleben: Los geht es etwa am einsamen Pfad entlang des Polarkreises, von Kangerlussuaq bis hin nach Sisimut an der Westküste. Übernachtet wird in Zelten oder einfachen Hütten. Auch die Diskobucht Ilulissat, die Geburtsstätte der größten Eisberge Grönlands, sollte man nicht auslassen. Hier bietet sich vor allem eine Fahrt mit einem Schiff an, um die gigantischen Eismassen aus der Nähe und vom Wasser aus bestaunen zu können.
Natürlich ist eine Trekking-Tour durch so einsames und lebensfeindliches Gebiet kein Kinderspiel und auch nicht gerade ungefährlich. Daher sollte man immer eine Tour buchen, die von einem Grönland-kundigen Reiseleiter oder gar einem Einwohner der Region angeführt wird. Je nach Schwierigkeit der Route schafft man am Tag zwischen knapp 5 km bis hin zu gut 15 km – schließlich stapft man durch tiefen Schnee und hat seine sieben Sachen stets auf dem eigenen Rücken.
Noch ein kleiner Typ für Hobby-Fischer: Die Angelausrüstung bei bevorstehender Grönland-Reise unbedingt mitnehmen! Fische wie der Saibling sind noch keine Angeln gewöhnt – diese schmackhaften Fische fängt man in Grönland also noch im Handumdrehen. Unzählige nicht zugefrorene Seen und Flüsse bieten unterwegs immer wieder eine perfekte Gelegenheit, den mitgeschleppten Proviant mit etwas Frischfisch aufzupeppen.