Skipässe in der Schweiz am teuersten
Wie jeden Winter steigen die Preise für die gängigen Sechs-Tage-Pässe in der Hauptsaison für Ski- und Snowboardfahrer. Im teuersten Skigebiet der Alpen, Zermatt-Carvinia in der Schweiz, kletterte er von 267 Euro (2009/2010) über 309 Euro in der vorigen Saison auf nunmehr 244 Euro. Das ist zum Teil auf den starken Schweizer Franken zurück zu führen.
Deshalb gehen auch die Plätze zwei bis sieben der teuersten alpinen Skigebiete in die Schweiz. Zermatts “kleiner Pass” ohne Italien-Skischaukel kostet für sechs Tage 302 Euro, dann folgen St. Moritz (297 Euro), Quarte Vallées um Verbier (283 Euro), Flims/Laax (267 Euro), Davos/Klosters (259 Euro) und die Jungfrau Region (256 Euro). Das Plus gegenüber dem Vorjahr beträgt von 22 bis sogar 42 Euro.
Danach kommt der wie üblich teuerste französische Großskiraum, die Skiregion Chamoix mit dem Großraumskipass Mont Blanc. der dieses Jahr 255 Euro in der Hauptsaison kostet, nur fünf Euro mehr als im Vorjahr. Die italienischen Skigebiete waren früher immer eher günstig, doch das hat sich nun auch geändert: Der Superskirama-Pass aus dem Trentino schafft es mit einem Preissprung von 233 auf 245 Euro in die Top Ten der teuersten alpinen Skigebiete.
Auch in Österreich haben die Preise angezogen. In Ischgl, dem bekannten Après-Ski-Gebiet, steigt der Preis auf 242 Euro für sechs Tage Skivergnügen. Auch die anderen österreichischen Skiregionen sind nicht mehr sehr günstig, jedes Jahr steigt hier der Preis um vier bis sieben Euro. Allerdings bieten einige Regionen auch Vergünstigungen.
Die deutschen Skigebiete sind zwar nicht in der Top-Liga dabei, aber dafür sind sie umso preiswerter. Für die meisten Allgäuer Gebiete gilt zum Beispiel der Skipass Allgäu Tirol Superschnee und kostet nur 200 Euro.