January 19

Pilgerreise: Der Jakobsweg

von in Rundreisen

Jakobsweg © ossibaer81 - Fotolia.com

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Schon seit mehr als 1000 Jahren führt der Jakobsweg in der spanischen Stadt Santiago de Compostela Pilger aus aller Welt zum Grab des Apostels Jakobus. Der bekannteste Pilgerweg der Welt, besteht eigentlich aus vielen Wegen, die schon beim Verlassen der Haustür beginnen. Im Laufe der Jahrhunderte bildeten sich einige Routen mit eigenen Namen, die sehr wichtig wurden, da sie die Pilger aufgrund der Infrastruktur anderen Strecken bevorzugten.

Üblicherweise versteht man unter dem “Jakobsweg” den Hauptweg durch Nordspanien mit Namen Camino Francés, dessen Anfang in den Pyrenäen liegt. Weiter führt der Camino Francés durch verschiedene Königsstädte, dazu gehören Jaca, Pamplona, Estella, Burgos und León, und endet also in Santiago de Compostela. Der zum Camino Frarncés führende wichtigste Weg wiederum, ist die Via Podiensis, die durch Frankreich führt.

Mittlerweile gibt es jedoch auch zahlreiche andere Möglichkeiten, aus einem Netz von bekannten als auch wenig bekannten Wegen, Haupt- und Nebenrouten in Europa. Sie allesamt beginnen an anderen Orten und führen gleichsam nach Santiago de Compostela.

Um sich an das offzielle Pilgern zu halten, muss der Weg eigentlich zu Fuß, mit Pferd oder Esel beschritten werden, mittlerweile jedoch kommen 17 % der Pilger, die Santiago erreichen, mit dem Rad an. Hierbei gilt es, mindestens 200 Kilometer mit dem Rad zurückzulegen, doch wählen die meisten längere Strecken für ihre Pilgerreise. Oftmals wird das Rad in Saint-Jean-Pied-de-Port, wo die eigentliche Hauptroute des Jakobswegs beginnt, oder in Pamplona bestiegen.

Doch egal, ob zu Fuß, zu Pferde oder mit dem Rad -das Wetter spielt bei Antritt des Jakobswegs keine unerhebliche Rolle. Von Dezember bis März ist es den meisten noch zu kalt, um mit starken Schneestürme auf den Pyrenäen und nur vereinzelt geöffneten Herbergen, den Weg zu bestreiten. Von Juli bis September wiederum ist es besonders auf dem mittleren Teil des Weges sehr heiß, der nur wenig  Schatten birgt. Deshalb sind Frühling oder Herbst die besten Zeiten, um am Camino Francés anzutreten.

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