November 4

Das Yotel in Manhattan im Test

von in Rundreisen, Tipps

Wer ein Hotel in New York bucht, muss damit rechnen, dass der Preis zu hoch oder der Komfort zu niedrig ist. Das Yotel in Manhattan kann man sich allerdings leisten und kriegt dafür insgesamt ein schickes, kleines Zimmer in der Nähe des Times Square. Nur zehn Minuten sind es zu Fuß.

Das Designkonzept des Hotels erinnert an eine futuristische Raumstation: zum Einchecken gibt es Touchscreens, alles ist sehr steril gehalten, viel Weiß – neben Lila und Grün, den Firmenfarben. Wenn das Selbsteinchecken aber nicht klappt, kann man sich an die “Mission Control” im vierten Stock wenden, der eigentlichen Rezeption mit neuem Namen. Alles können Computer dann doch nicht regeln. Wer keine Lust hat, sein Gepäck nach dem Einchecken selber auf’s Zimmer zu schleppen, kann den “Yobot” damit beauftragen, einen Gepäckroboter mit langem Greifarm.

Vorbild für die Ausstattung der Zimmer ist die Erste Klasse in Flugzeugen: wenig Raum, doch viel Komfort. Das Bett lässt sich etwas zur Hälfte die Wand hoch rollen und wird so zur Couch. Es gibt eine kleine Küche, einen Fernseher, die Luxus-Zimmer verfügen sogar über einen Whirlpool. Außerdem hängen überall viele Spiegel, um die Räume größer wirken zu lassen, auch wenn sie nur 15 Quadratmeter umfassen. Hauptsächlich richtet sich das Konzept des Hotels an Besucher, denen Backpacker-Hostels zu einfach und andere zentral gelegene Hotels zu teuer sind. Die Zimmer kosten nur halb so viel wie in der Nähe vom Times Square üblicherweise. Der Ausblick ist dafür auch nicht so toll, man kann zum Beispiel die Glasfassade des Nebengebäudes bewundern.

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