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13/02/2012

Tipps für den Langstreckenflug

Flugzeug © swisshippo - Fotolia.com

Flugzeug © swisshippo - Fotolia.com

Wer einen Urlaub in einem weit enfernten Ort plant, ist sich sicher über die etwas längere bevorstehende Flugstrecke im Klaren. Dementsprechend sollte man hier einige Vorbereitungen treffen, um den langen Flug gut und so wenig gestresst wie möglich zu überstehen. Schließlich wünscht man sich wohlbehalten am Urlaubsort anzukommen, um dort eine schöne Zeit verbringen zu können. Der lange Flug sollte dabei kein Hindernis sein. Ist er auch nicht, wenn man ein paar Dinge bedenkt und vorbereitet.

Obst und Gemüse sind wichtige Erkältungsvorbeuger. In den Wochen vor dem Flug sollte daher etwas mehr von den Vitaminspendern zu sich genommen werden. Da der Körper im Flugzeug seine Immunabwehr eher zurückschraubt, können Bakterien die durch die Klimaanlage ins Flugzeug gelangen, schnell zu einer Erkältung führen.

Ein anderer wichtiger Faktor ist die Kleidung. Sie sollte bequem sein und nicht einengen. Locker sitzende Shirts und Hosen sind hier besonders zu empfehlen. Am besten eignet sich Kleidung aus natürlichen Materialien, da synthetische Stoffe weder die Atmung der Haut noch die Aufnahme von Schweiß unterstützen. Ein Schal oder Pulli helfen gegen kleine Fröstelattacken. Natürlich kann man auf Anfrage auch eine Decke von der Stewardess bekommen.

Das Handgepäck bei Langstreckenflügen hat durchschnittlich eine Begrenzung auf 8kg Gewicht und 55x40x20 cm (Breite x Höhe x Tiefe) Umfang. Dementsprechend ist ein kleiner Rucksack zu empfehlen. Abweichungen sind jedoch von Airline zu Airline möglich. Eine vorherige Anfrage sollte daher gestellt werden.

Auch wenn die trockenende Luft nach einiger Zeit zu Reizungen in Augen und auf der Haut führen kann, ist die Mitnahme von Hygieneartikeln untersagt. Eine Handcreme kann daher nicht mitgenommmen werden. Kontaktlinsenträgern wird eine maximale Tragezeit von vier Stunden, die Mitnahme von kündtlicher Tränenflüssigkeit sowei eine einer Brille empfohlen.

Oft weisen die jeweligen Airlines mit einem Informationsblatt noch einmal darauf hin, worauf vor Antritt eines Langstreckenfluges geachtet werden sollte. Mit diesem kleinen Regeln lässt sich der lange Flug auf jeden Fall gut überstehen und dem entspannten Urlaub im fernen Reiseziel sollte nichts mehr im Wege stehen.

07/02/2012

Das Luxus-Hotel “The Mandala” in Berlin

Luxus © Victoria Andreas - Fotolia.com

Luxus © Victoria Andreas - Fotolia.com

Ein bisschen Luxus gönnt sich jeder gerne Mal. Wer also mal eine Reise in die aufblühende Landesmetropole Berlin unternehmen möchte und dabei nicht auf eine standesgemäße Unterkunft verzichten will, der sollte einmal das Mandala Hotel am Potsdamer Platz in Betracht ziehen. Mitten im pulsierenden Herzen Berlins kann hier der Luxusbegeisterte Lebemann und die cocktailkleidtragende Grande Dame einen Aufenthalt der Sonderklasse verbringen. Man wählt zwischen verschiedenen Suiten und wird überrascht sein, wie eng modernes Luxusdesign und urige Gemütlichkeit zu einer Synthese zusammengebracht werden können, um einen ganz eigenen Hotelzimmercharme zu entwickeln. 

Aber nicht nur die Zimmer sind ein Hingucker. Auf 600 Quadratmetern kann man sich im hauseigenen ONO Spa ideal vom Sightseeing erholen und diesen Wohlfühltempel und all seine Vorzüge geniessen. Im 11. Stock gelegen bietet sich einem ein wunderschönes Panorama über die Hauptstadt. Zu empfehlen ist vor allem ein Saunagang zur späten Stunde, da man dann die mit unzähligen Lichtern illuminierte Stadt in ihrem unverwechselbaren Reiz betrachten und träumen kann. 

Nach so einem Besuch, oder aber einfach für zwischen durch, bietet es sich an, auf einen Drink in die QIU Lounge zu gehen. Hier treffen sich die Individualisten zu einem klienen Stelldichein bei leiser Loungemusik in einer Symbiose aus Szeneclub und stilsicherem Lounging. Das moderne und bis zum letzten Detail durchdachte Design lässt hier keine Wünsche offen. 

Vor die Feinschmecker unter den Reisenden empfihlt sich ein feines Abendessen im Restaurant Facil. Hier findet man Nouvelle Cuisine neben lokalen Leckerbissen und alles atmet einen Hauch von Luxus ohne dabei protzig zu wirken. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins wird hier kulinarisch zu einem Statement auf die Teller gebracht, dass jedem das Wasser im Mund zusammenläuft.

19/01/2012

Pilgerreise: Der Jakobsweg

Jakobsweg © ossibaer81 - Fotolia.com

Jakobsweg © ossibaer81 - Fotolia.com

Schon seit mehr als 1000 Jahren führt der Jakobsweg in der spanischen Stadt Santiago de Compostela Pilger aus aller Welt zum Grab des Apostels Jakobus. Der bekannteste Pilgerweg der Welt, besteht eigentlich aus vielen Wegen, die schon beim Verlassen der Haustür beginnen. Im Laufe der Jahrhunderte bildeten sich einige Routen mit eigenen Namen, die sehr wichtig wurden, da sie die Pilger aufgrund der Infrastruktur anderen Strecken bevorzugten.

Üblicherweise versteht man unter dem “Jakobsweg” den Hauptweg durch Nordspanien mit Namen Camino Francés, dessen Anfang in den Pyrenäen liegt. Weiter führt der Camino Francés durch verschiedene Königsstädte, dazu gehören Jaca, Pamplona, Estella, Burgos und León, und endet also in Santiago de Compostela. Der zum Camino Frarncés führende wichtigste Weg wiederum, ist die Via Podiensis, die durch Frankreich führt.

Mittlerweile gibt es jedoch auch zahlreiche andere Möglichkeiten, aus einem Netz von bekannten als auch wenig bekannten Wegen, Haupt- und Nebenrouten in Europa. Sie allesamt beginnen an anderen Orten und führen gleichsam nach Santiago de Compostela.

Um sich an das offzielle Pilgern zu halten, muss der Weg eigentlich zu Fuß, mit Pferd oder Esel beschritten werden, mittlerweile jedoch kommen 17 % der Pilger, die Santiago erreichen, mit dem Rad an. Hierbei gilt es, mindestens 200 Kilometer mit dem Rad zurückzulegen, doch wählen die meisten längere Strecken für ihre Pilgerreise. Oftmals wird das Rad in Saint-Jean-Pied-de-Port, wo die eigentliche Hauptroute des Jakobswegs beginnt, oder in Pamplona bestiegen.

Doch egal, ob zu Fuß, zu Pferde oder mit dem Rad -das Wetter spielt bei Antritt des Jakobswegs keine unerhebliche Rolle. Von Dezember bis März ist es den meisten noch zu kalt, um mit starken Schneestürme auf den Pyrenäen und nur vereinzelt geöffneten Herbergen, den Weg zu bestreiten. Von Juli bis September wiederum ist es besonders auf dem mittleren Teil des Weges sehr heiß, der nur wenig  Schatten birgt. Deshalb sind Frühling oder Herbst die besten Zeiten, um am Camino Francés anzutreten.

22/12/2011

Trekking-Touren durch Grönland

© Martin Schwan - Fotolia.com

© Martin Schwan - Fotolia.com

Die Ureinwohner von Grönland, die Inuit, nennen ihr Land auch “Land der Menschen” – und das, obwohl es auf der Insel wohl mehr leere Flächen als sonstwo auf der Welt gibt. Unberührte Natur, beeindruckende Gletscher und phantastische Eisberge machen eine Reise durch Grönland zu einem echten Natur-Spekakel und einem Erlebnis, von dem man noch den eigenen Enkeln erzählen wird. Und wie ließe sich die Insel wohl besser erkunden als zu Fuß mit einer Trekking-Tour?

In knapp 20 Tagen lässt sich ein Großteil der Insel erleben: Los geht es etwa am einsamen Pfad entlang des Polarkreises, von Kangerlussuaq bis hin nach Sisimut an der Westküste. Übernachtet wird in Zelten oder einfachen Hütten. Auch die Diskobucht Ilulissat, die Geburtsstätte der größten Eisberge Grönlands, sollte man nicht auslassen. Hier bietet sich vor allem eine Fahrt mit einem Schiff an, um die gigantischen Eismassen aus der Nähe und vom Wasser aus bestaunen zu können.

Natürlich ist eine Trekking-Tour durch so einsames und lebensfeindliches Gebiet kein Kinderspiel und auch nicht gerade ungefährlich. Daher sollte man immer eine Tour buchen, die von einem Grönland-kundigen Reiseleiter oder gar einem Einwohner der Region angeführt wird. Je nach Schwierigkeit der Route schafft man am Tag zwischen knapp 5 km bis hin zu gut 15 km – schließlich stapft man durch tiefen Schnee und hat seine sieben Sachen stets auf dem eigenen Rücken.

Noch ein kleiner Typ für Hobby-Fischer: Die Angelausrüstung bei bevorstehender Grönland-Reise unbedingt mitnehmen! Fische wie der Saibling sind noch keine Angeln gewöhnt – diese schmackhaften Fische fängt man in Grönland also noch im Handumdrehen. Unzählige nicht zugefrorene Seen und Flüsse bieten unterwegs immer wieder eine perfekte Gelegenheit, den mitgeschleppten Proviant mit etwas Frischfisch aufzupeppen.

05/12/2011

Stockholm und sein Schärengarten

Stockholm © Tupungato - Fotolia.com

Stockholm © Tupungato - Fotolia.com

Von einer eigenen und verlassenen oder unbewohnten Insel träumen viele Menschen nicht nur seitdem sie die Geschichte von Robinson Crusoe kennen. Und das muss nicht einmal eine Insel in der Südsee bei tropischen Temperaturen sein. Denn die malerische Landschaft, die eine Insel zu bieten hat, reicht teilweise aus, so manchen Besucher auch bei kälteren Temperaturen zum Bleiben zu überreden.

Häufig entwickeln Schweden-Reisende den Wunsch, für immer im Lande zu bleiben. Das kann gerade nach einem Besuch des Stockholmer Schärengartens eben einfach nicht ausbleiben. Immobilien-Portale wie propertygate.com bieten dabei nicht nur für Schweden, sondern auch für andere europäische Länder eine reichhaltige Auswahl an hochwertigen Miet- und Kaufobjekten.

Viele Billigairlines bieten mittlerweile flüge nach Stockholm an. Ein Grund, wieso die schwedische Hauptstadt so im Kommen ist. Besonders bei den jungen Menschen erfreut man sich am Stockholmer Szeneleben. Doch auch diese Altersschicht dürfte für die Schärengarten sein. Auch wenn hier vorzugsweise Segler und Bootouristen ihre Zeit verbringen, ist der Ort geprägt von einer einzigartigen Landschaft. 24.000 Inseln finden sich in den Schärengarten wieder – einige Tausend davon sind unbewohnt.

Außerdem bieten sie eine Alternative zu der Hauptstadt Stockholm. Zumindest für den, der wirklich seine Ruhe und die atemberaubende Aussicht genießen möchte. Insgesamt erstreckt sich das gesamte Gebiet über 100 Kilometer. Und es gibt nicht nur unbedingt leere Inseln, sondern auch die, die der Tourismus für sich entdeckt hat, auf denen es unzählige Restaurants und Hotels gibt. Auch wenn es besonders im Winter sehr kalt ist, hat man in der Jahreszeit einen besondern Blick auf die Landschaft. Und wen das Leben auf dem zumindest von Tourismus geprägten Inseln nervt, der hat schließlich mehrere Tausend zum allein sein noch für sich.

24/11/2011

Skipässe in der Schweiz am teuersten

Wie jeden Winter steigen die Preise für die gängigen Sechs-Tage-Pässe in der Hauptsaison für Ski- und Snowboardfahrer.  Im teuersten Skigebiet der Alpen, Zermatt-Carvinia in der Schweiz, kletterte er von 267 Euro (2009/2010) über 309 Euro in der vorigen Saison auf nunmehr 244 Euro. Das ist zum Teil auf den starken Schweizer Franken zurück zu führen. 
Deshalb gehen auch die Plätze zwei bis sieben der teuersten alpinen Skigebiete in die Schweiz. Zermatts “kleiner Pass” ohne Italien-Skischaukel kostet für sechs Tage 302 Euro, dann folgen St. Moritz (297 Euro), Quarte Vallées um Verbier (283 Euro), Flims/Laax (267 Euro), Davos/Klosters (259 Euro) und die Jungfrau Region (256 Euro). Das Plus gegenüber dem Vorjahr beträgt von 22 bis sogar 42 Euro. 
Danach kommt der wie üblich teuerste französische Großskiraum, die Skiregion Chamoix mit dem Großraumskipass Mont Blanc. der dieses Jahr 255 Euro in der Hauptsaison kostet, nur fünf Euro mehr als im Vorjahr. Die italienischen Skigebiete waren früher immer eher günstig, doch das hat sich nun auch geändert: Der Superskirama-Pass aus dem Trentino schafft es mit einem Preissprung von 233 auf 245 Euro in die Top Ten der teuersten alpinen Skigebiete. 

Auch in Österreich haben die Preise angezogen. In Ischgl, dem bekannten Après-Ski-Gebiet, steigt der Preis auf 242 Euro für sechs Tage Skivergnügen. Auch die anderen österreichischen Skiregionen sind nicht mehr sehr günstig, jedes Jahr steigt hier der Preis um vier bis sieben Euro. Allerdings bieten einige Regionen auch Vergünstigungen. 

Die deutschen Skigebiete sind zwar nicht in der Top-Liga dabei, aber dafür sind sie umso preiswerter. Für die meisten Allgäuer Gebiete gilt zum Beispiel der Skipass Allgäu Tirol Superschnee und kostet nur 200 Euro.  

15/11/2011

Tipps für Rundreisen

Nicht nur im Sommer lohnen sich Rundreisen. auch im Winter gibt es auf solchen Reisen jede Menge zu entdecken. Ob für Familien,Individualisten oder Abenteurer für jeden gibt es auch die passende Rundreise. 3 solcher magischen Rundreisen sollen hier vorgestellt werden.

Wie wäre es beispielsweise mit einer Reise von Bangkok nach Singapur. Hierzu können stilvoll mit dem Eastern& Oriental Express reisen. Während sie bequem im Zug sitzen ziehen die Landschaften Malaysias und Thailands an ihnen vorbei. Dabei geht es vorbei an riesigen Reisfeldern, tropischen Urwaldgebieten und faszinierenden Kokos-Plantagen. Auch eine Bootstour auf dem berühmten River Kwai und eine Rikscha-Fahrt durch Butterworth sind im Reiseplan enthalten. Solch eine Reise kostet ab 1700 Euro pro Person.

Wer lieber das “Ende der Welt” entdecken will, für den könnte auch eine Reise durch die chilenische Schweiz  interessant sein. Dort gibt es die magischen Fjorde zu entdecken und das Tierparadies der Valdés- Halbinsel und einfach die unbeschreibliche Weite Patagoniens. Im Kontrast dazu stehen bei dieser Reise die Metropolen Santiago und Buenos Aires,welche innerhalb der 15-tägigen Rundreise “Argentinien-Chile-Faszination Patagonien” entdeckt werden können.Solch eine Reise kostet mit Flug und Übernachtung ab 4190 Euro.

Ein Highlight für USA- Liebhaber ist eine Rundreise mit einer kleinen Propellermaschine zu den beeindruckendsten Orten des Landes. Es gibt 3 Routen zur Auswahl. Bei der Ostküsten-Route sieht man Toronto,New York, die Niagara Fälle und Washington. Im Westen werden L.A., San Francisco, die Spieler Hauptstadt Las Vegas und die Niagara Fälle angeflogen. Die Besichtigungen vor Ort kann man als Gruppenreise mit dem Bus buchen oder auf eigene Faust mit einem Mietwagen machen. Solch eine neuntägige Rundreise  gibt es schon ab 999 euro pro Person im Doppelzimmer. Allerdings kommen hier noch die Hin-und Rückreisekosten auf einen zu.

14/11/2011

Immense Preisunterschiede bei Wellness-Hotels

© Valua Vitaly - Fotolia.com

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Schaut man sich verschiedene Wellnesshotels in Oberösterreich an, wird schnell deutlich, dass sich hier große Unterschiede in der Preisstruktur auftun. Das fand nun die Arbeiterkammer Oberösterreich, kurz AK, heraus, die sich in einem eingehenden Test den verschiedenen Hotels der Region widmete. Dabei zeigte sich auch, dass sich die erheblichen Kostenunterschiede auch dann bemerkbar machen, wenn es in Sachen Qualität keine entsprechenden Unterschiede gibt.

Auf Seiten der Konsumentenschützer der AK setzte man sich für einen fairen und vor allem aussagekräftigen Vergleich ein und nahm einen Wellnesshotelführer zur Hilfe, um Einrichtungen von möglichst gleichem Niveau in ihrer Ausstattung und Preislage vergleichen zu können. Zur Bewertung vergab man Punkte und Lilien, wobei das Mindestmaß neun Punkte und die maximale Zahl 22 Punkte betrug.

Bei insgesamt 36 Hotels Oberösterreichs im Wellnessbereich erkundigte man sich nach dem Kostenpunkt für zwei Übernachtungen, Halbpension, je einer Ganzkörpermassage und inklusive aller Wellnesseinrichtungen für zwei Personen an einem Wochenende im Januar. Davon meldeten sich 23 Wellnesshotels mit einem entsprechenden Angebot zurück, während andere bereits ausgebucht waren oder nicht reagierten.

Im Groben wurde bei den Tests deutlich, dass zumeist jene Hotels mit der höchsten Bewertung auch die höchsten Preise verlangen. Allerdings ging eine niedrigere Einschätzung mit etwa 15, 13 oder 12 Punkten nicht immer auch mit kleineren Preisen einher. So berechnete man in den als am besten bewerteten Hotels etwa 680 Euro für das Wochenende, während die deutlich darunter liegenden nur etwa vierzig Euro weniger verlangten. Allerdings fanden sich auch solche Wellnesshotels, die in ihrer Bewertung auf einer Höhe mit den Besten lagen und sich dennoch als deutlich günstiger als ihre Mitstreiter erwiesen. Das günstigste Angebot mit 326 Euro, war ein Hotel, das mit 12 Punkten bedacht wurde.

10/11/2011

Lufthansa goes billig

Wer mit Lufthansa fliegt, macht es nicht, weil die Preise so günstig sind, sondern weil Komfort, Leistung und Service eine entsprechende Qualität vermittelt, die die Billigfliegern immer mehr vermissen lassen. Dass die Lufthansa trotz der höherer Ticketpreise immer noch wirtschaftlich und finanziell gut am Markt positioniert ist, verdeutlicht, dass nicht nur der Preis entscheidet.

In Zukunft müssen sich die Anbieter von Billigflügen wohl weiter sorgen machen und um ihr einiziges “Prunkstück” bangen: den billigen Preis! Denn der Konzert hat jüngst angekündigt, dass bald auch mit Lufthansa günstig geflogen werden kann und das nicht auf Kosten der Qualität. Am neuen Großflughafen BBI in Berlin-Schönefeld wird die Lufthansa nach Eröffnung im kommenden Jahr in den Preiskampf mit der Billigflieger-Konkurrenz eintreten: für 49 Euro sollen dann Barcelona, Paris oder Stockholm angeflogen werden. Im Gegensatz zu Air-Berlin, Ryan-Air und co soll mit dem Preis aber alles abgedeckt sein. Extrakosten für Gepäck, Essen oder Getränke sollen nicht erhoben werden. Auch zum Teil versteckten Gebühren einiger Anbieter, wie für Kreditkartenbezahlung, soll es nicht geben.

Um bei dem Preiskampf nicht finanziell ins Hintertreffen zu geraten, soll an anderer Stelle gespart werden: niedrigere Löhne sollen dafür sorgen. Vor allem beim Kabienenpersonal soll die Lohnschraube kräftig gedreht werden. 20 Prozent weniger sollen Leiharbeiter mit befristeten Verträgen bekommen. Bis zu 200 neue Stewardessen sowie Stewards sollen derart angestellt und bezahlt werden, die damit aber immernoch etwas über dem entsprechendem Lohnniveau liegen sollen. Auch bei der Entlohnung von Piloten wird nach einer Senkung und somit einer Ersparnis gesucht. Dennoch sollen vertraglich bestehende Gehälter unberührt bleiben.

Was der Gewerkschaft der Flugbegleiter (UFO) sauer aufstoßen wird, kann den Kunden nur Recht sein. Zumal der Ärger über die vermeintlichen Billigflieger stetig zunimmt und mit immer mehr Zusatzkosten am Ende so gar nicht mehr so billig sind. Und die Lufthansa will noch mehr bieten: 15 maximal zwei Jahre alte und zum Teil fabrikneue Maschien sollen von Schönefeld aus 30 neue Ziele anfliegen. Und auch Direktflüge nach Chicago und New York sind geplant. Neun Gates und 32 Schalter sowie eine 100 Quadratmeter große Wartehalle nur für Lufthansa-Passagiere, sollen noch mehr für Komfort und Reisevergnügen tun.

10/11/2011

Reiseziel Bilbao

© sbego - Fotolia.com

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Wegen seines gemäßigten Klimas ist Bilbao im Sommer wie im Winter sehr attraktiv für Touristen. Die einst krisengeschüttelte baskische Industriestadt Bilbao hat sich inzwischen zu einer Stadt mit einladender Lebensqualität entwickelt. Die ganze Stadt bietet Raum zum Flanieren und Verweilen. Das merkt der Besucher schon bei einem ersten Spaziergang am neu gestalteten Flussufer der Ria de Bilbao oder durch die großzügig begrünte Innenstadt.  

Die gelassene Freundlichkeit der Bilbainos können Sie am besten bei einem abendlichen Kneipenrundgang erleben. Dabei können Sie das Pintxo-Lokal (Tapas-Bar auf baskischer Art) in der Altstadt besuchen. Hier sind die Wirte stolz, die originellsten Pintxo-Variationen zu kreieren. Schon bald werden Sie feststellen, dass sich ein Besuch Bilbaos lohnt – allein wegen der hervorragenden regionalen Küche, die feines Gemüse, Fisch und Meeresfrüchte zusammenführt, und den spritzigen Weißweinen.  

In Bilbao gibt es aber auch Kunstgenuss auf hohem Niveau – Kunstliebhaber können zum Beispiel die aktuelle Ausstellung der Bildhauer Constantin Brancusi und Richard Serra besuchen. Sie erhöht den Reiz dieses Reiseziels ungemein. 

Heute steht Bilbao in erster Linie für den sogenannten „Guggenheim-Effekt“. Ende der neunziger Jahre begann der Aufstieg der Industriestadt zur international bedeutsamen Kunst- und Architekturmetropole. Unter Anderem verfügt die Stadt über eine 15 Kilometer lange „metropolitana“ – eine U-Bahn-Strecke, die das Umland mit Bilbao, der Hauptstadt der Provinz Biskaya, verbindet. Die U-Bahn-Eingänge sind großzügig mit Kristallglas überdacht und gelten architektonisch als besonders gelungen. Von Norman Foster entworfen werden sie von den Einheimischen „Fosteritos“ genannt.

In den vergangenen zwanzig Jahren leistete sich Bilbao einige moderne Architekturentwürfe, die selbst wie die Bilder einer nur temporären, aber spektakulären Ausstellung im städtischen Raum wirken. Im Empfangsbereich dieser Architektur-Schau findet sich der nur neun Kilometer vom Stadtzentrum entfernte flügelartige, weiße Flughafen, der von Santiago Calatrava entworfen wurde. Im Hauptgang der Ausstellung – an der Ria de Bilbao – spannt sich Calatravas leuchtend weiß und spielerisch daherkommende Fußgängerbrücke aus Glas und Stahl auf und setzt die gläsernen Bürotürme des japanischen Architekten Arata Isozaki gekonnt in Szene. Der Titan-Glas-Kalkstein-Koloss des Guggenheim Museums erhebt sich in unmittelbarer Nähe.
 
Trotz Spaniens Wirtschaftskrise hält der Wandel Bilbaos von einer rostenden Industriedeponie zum Kulturmagneten an. 2010 haben über eine Million Menschen die Stadt besucht. Eine positive Perspektive zeigt sich auch für die Zukunft.